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Berlin (pressrelations) - Lückenschluss an der A 73 in Thüringen
Tiefensee: Meilenstein zur Vollendung der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit
'Zwischen Eisfeld-Nord und Schleusingen rollt der Verkehr.
Damit wird die letzte verbliebene Lücke auf der A 73 in
Thüringen geschlossen', sagte der Bundesmi-nister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, heute bei der
offiziellen Freigabe.
In die zwölf Kilometer lange Strecke hat der Bund 128 Millionen Euro investiert.
'Von dieser Autobahn profitieren vor allem die Autofahrer in
der Region', betonte Tiefensee in Schleusingen. 'Durch die
leistungsfähige und moderne Verbindung Richtung Suhl/Erfurt
und zu den süddeutschen Autobahnachsen sparen sie in Zukunft
viel Zeit. Ich bin zuversichtlich, dass die A 73 der
Wirtschaft und dem Tourismus in Südthüringen - Franken
zusätzliche Impulse geben wird.'
Die A 73 ist eines von sieben Verkehrsprojekten Deutsche Einheit (VDE) im Fernstraßenbereich und verläuft vom bayerischen Lichtenfels bis zum Autobahndreieck Suhl in Thüringen.
'Mit den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit verbessern wir die
Verkehrsinfrastruktur in Ostdeutschland, schaffen Verbindungen
zu den Wirtschaftszentren im Westen und damit die
Voraussetzung für gleiche Lebensverhältnisse in Ost und West',
so Tiefensee weiter. 'Die heutige Freigabe ist ein Meilenstein
auf dem Weg zur Vollendung der VDE. Wenn im September auch das
letzte Teilstück der A 73 in Bayern für den Verkehr
freigegeben wird, ist das 220 Kilometer lange Verkehrsprojekt
Deutsche Einheit Nr. 16 komplett fertig gestellt.'
Die neue Autobahn ergänzt die bestehenden Nord-Süd-Achsen A 7, A 9 und A 71 und entlastet das regionale Straßennetz. Die A 73 führt nach Süden über Bamberg bis nach Nürnberg und in Richtung Norden über die A
71 bis zur A 38 im Südharz.
Tiefensee: 'Mein herzlicher Dank gilt allen, die dazu
beigetragen haben, dieses technisch und wirtschaftlich
außergewöhnliche Projekt mit sechs Talbrücken zu
verwirklichen. Eine leistungsfähige Infrastruktur stärkt den
Wirtschaftsstandort und die Wettbewerbsfähigkeit. Für die an
die Autobahn angrenzenden Regionen eröffnen sich dadurch neue
Chancen für die Zukunft.'
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Bürgerservice Invalidenstraße 44 10115 Berlin E-Mail: buergerinfo@bmvbs.bund.de |